Die Vermessung der Frau

Rezensionen

Die Vermessung der Frau war im September/Oktober auf den Sachbuch-Bestsellerlisten in der Schweiz…in schöner Kombination und noch vor dem Buch “Jede Frau kann schlanker werden”

Pressestimmen

Melanie Mühl für die Frankfurter
Allgemeine Zeitung, 2.9.2013

„Schaut her, die Zeiten der Diskriminierung sind vorbei! Glücklicherweise wagt es nun eine Autorin, an jener Illusionsmaschinerie, die vielen Frauen den klaren Blick vernebelt, zu rütteln – auf die Gefahr hin, dass ihre Geschlechtsgenossinnen das Buch empört zuklappen (...) einwichtiges Buch.“

Norbert Neininger für die Schaffhauser
Nachrichten, 30.5.2013

„Wie ein intellektueller Wirbelwind fegt die Politologin, Kolumnistin und ebenso humorvolle wie streitlustige Regula Stämpfli durch die Talkrunden der Medien und Hörsäle der akademischen Welt, regt ihre grosse Lesergemeinde an und zuweilen auch auf. Und schreibt jetzt mit der ‚Vermessung der Frau‘ ein bemerkenswertes Denktagebuch.“

WDR 3 – Resonanzen 26.6.2013

„Eine leidenschaftliche Abhandlung, welche den Drang zur körperlichen Leistung in der Gesellschaft in Frage stellt. Hier wird der Tatort Körper aus der Sicht einer Philosophin rasant wiedererforscht.“

Tabea Grzeszyk für Deutschlandradio
Kultur 17.6.2013

„Foucault für Anfänger – Das Buch ist ein grosser Exkurs in die Literatur, Kunst, Geschichte, Philsophie und Technik und zieht leidenschaftlich gegen die Deutungshoheit der Vermesserwissenschaften zu Felde.“

Guido Tartarotti für den Kurier, Sonntag
11. August 2013

„Frauen in der Werbung: Schluchzen, wenn sie Schuhe sehen;halluzinieren, wenn sie einen Frucht-Drink bekommen, von muskulösen Männern; haben Blähungen und glauben, Joghurt hilft dagegen; wollen im Fast-Food-Restaurant Salat und „höchstens mal beißen“, essen aber dann ihrem Partner alles weg; haben Verstopfung; lassen ihr Kleid fallen aus Freude über ihre Haartönung; lassen ihr Kleid fallen, wenn sie ihre Katze füttern; fahren Rad und freuen sich über ihre bewegliche Slipeinlage; verlieren den Verstand, wenn sie einen Männer-Billigduft riechen; leuchten im Bett, weil sie einen neuen Job haben; sitzen beim Wassertrinken nackt in der Gegend herum... Frauen in der Werbung sind so, dass ein Außerirdischer auf Erdenbesuch Frausein für eine schwere Krankheit hielte. Die Schweizer Autorin Regula Stämpfli (eingroßartiger Schweizer Name, übrigens!) plädiert im KURIER-Interviewund in ihrem Buch „Die Vermessung der Frau“ für einen lustvollen, nicht an Normen orientierten Umgang mit dem eigenen Selbst. Möge sie Gehör finden.“

Marion Grillparzer 9. 7. 2013

„Mit Regula Stämpfli sass ich in der Talkrunde WestArt in Köln. Während ich ihre Absätze bewunderte, die gefühlte 34 Zentimeter hoch waren, hat ihr die Moderatorin Bettina Böttinger Löcher in den Bauch gefragt, die waren mindestens 44 Zentimeter gross. Und genau darüber hat die eloquente, hübsche Polit-Kultur-Professorin ein Buch geschrieben: Über die Vermessung der Frau. Eine freche und faktenreiche Abrechnung mit dem Diktat fragwürdiger Schönheits- und Gesundheitsideale.“

Birgit Braunrath für den Kurier, 11.8.2013

„Ein unterhaltsamer Leseausflug in Philosophie, Kultur, Kunst und Technik. Ein Buch, das Lust auf Individualität in einer Look-at-me-Kultur macht.“

Westart-Talk, 26.5.2013

„Ein kluges, spannendes und diskussionswürdiges Buch. Entschlossen rechnet die scharfsinnige Analytikerin und streitbare Schweizer Kolumnistin mit dem Diktat gängiger Schönheits- und Gesundheitsideale ab.“

Susann Sitzler für Basler Zeitung, 12.7.2013

„Stämpflis Analyse hat Kontur. Es geht im Normierungswahn nicht um die Lästigkeit, die es bedeutet, ständig an seinem Äusseren herumschrauben zu müssen. Es führt in letzter Konsequenz zur Frage, welche Art von Körper und Mensch überhaupt eine Lebensberechtigung hat. Regula Stämpfli ist eine der wenigen in der Schweiz, die sich überhaupt mit der notwendigen Vehemenz an der Diskussion um die Vermessung des Menschen und seiner ‚Pasteurisierung‘, wie sie es nennt, beteiligt. Es ist eine Diskussion, die – nicht nur von Frauen und nicht nur in der Schweiz – mit Furor geführt werden müsste.“

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