A Mystery Place

What did there happend?

My last Day

Jeden Morgen steigen hunderte von Leute in mich ein, aber nur manche schätzen mich, wenn überhaupt. Ich führe ein sehr einfaches Leben, wenn man mein Leben überhaupt noch Leben nennen kann. Alles begann an diesem einen Morgen....

Dieser eine Morgen war sehr regenrisch, glaube ich, sicher war ich mir nicht, ich konnte ja schließlich nicht aus einem Fenster schauen oder sonst wo raus, wo ich den Himmel sah. Ich stand im Erdgeschoß, wie jeden Morgen, bevor irgendwer mich benutzte. Der erste Gast war ein alter Herr, der nicht so recht wusste, wo er hin wollte, aber nach einer kurzen Zeit der Überlegung, wusste er, wohin er wollte. ich fuhr mit ihm in den dritten Stock, machte dort die Türen auf und ließ ihn gehen. Seine Kleidung war durchschnittlich, deswegen will ich sie auch nicht weiter erwähnen. Nun wurde ich in den 23 Stock des Hauses geholt. Eine junge, hübsche Frau, mit rotem Pelzmantel und blondem Haar. Sie trug Highheels und war wahrscheinlich gerade am Heimweg von ihrer nächtlichen Arbeit. Sie musste natürlich ins Erdgeschoss, um dort nach Hause gehen zu können. Nach den zwei Passagieren, die ich diesen Morgen hatte, war mir alles weitere schon zu viel. Ich musste aber trotzdem weiter arbeiten, ob ich wollte oder nicht, manchmal sogar Nachts. Ich stand übrigens in London. Wo genau wusste ich allerdings nicht. Davor war ich in einer kleinen Schule in Österreich, aber die verkaufte mich dann nach London. Nun war ich da. Ganz alleine. Nach kurzer Zeit stieg ein junges Mädchen in meinen Aufzug, dass auf die Dachterrasse fuhr, vermutlich, sicher war ich mir natürlich nicht. Sie war klein, und nervig wie jedes andere Kind in ihrem Alter. Nach einer Weile auf der Dachterrasse musste ich die Türen wieder öffnen, um diesmal zwei Leute in mich hineinzulassen. Und das war anscheinend nicht genug, sie küssten sich heftig, im Aufzug und auch schon kurz davor. Meine gedanken dazu waren sehr unschön... Ich dachte mir dazu nur: "Es könnte dreckig werden", im Sinne von, "nacher muss ne Putzfrau her." jetzt denken sicher alle Leser hier, die werden gleich Sex haben oder so, bestätigen kann ich das allerdings nicht; aber auch nicht wiederlegen, denn ich weiß es nicht. Der Mann stieß die Frau in die Ecke und küsste sie noch heftiger... Das sah echt eklig aus, weil der Mann war ja nicht mal durchschnittlich hübsch. Er war total unter dem Durchschnitt. Die Frau hingegen, war jedoch sehr reizend, wahrscheinlich östlichen Ursprungs. Da ich mir das jetzt mit ansehen musste, war ich froh, dass ich hier nicht der Einzige war, der das sehen musste/durfte. Die Aufseher des liftes schauten auch zu, das spürte ich. Ich spürte förmlich ihre gierigen Blicke, wartend darauf, dass der Frau die Kleider vom Leib gerissen wurden. Ich war froh, dass es dieses Mal nicht so ganz offensichtlich war, sondern eher etwas ruhiger und versteckter, vor den Kameras, damit ich nicht alles sehen musste. Die anderen Zuseher hingegen, fanden es sehr schade, dass man bis jetzt noch keine Brüste oder sonst was sehen konnte. Die Frau wurde abermals gegen die Wand gestoßen und nicht mehr ganz so zärtlich geküsst. An dieser Stelle möchte ich aber jetzt zu meinem nächsten Besucher überschweifen, da ich möchte, dass die Geschichte etwas kindgerecht bleibt. Naja, sauerei war es keine, aber trotzdem nicht schön in diesen Lift einzusteigen, wenn man wusste, was gerade darin geschehen war. Ein kleiner Junge stieg ein, in seiner rechten Hand, ein kleines Kaninchen, mit einer Gurke im Mund (natürlich alles aus Stoff), in seiner Linken, die Hand eines Mädchens, vermutlich seine Schwester. Er überlegt auf welche Taste er drücken sollte, sein Kaninchen viel zu Boden, er schwankte zwischen 12 und 14, den 13. Stock gan es nicht. (Wenn sie wissen wollen, wieso es den 13. Stock nciht gibt, dann googlen sie!). Schluss und endlich entschied er sich für den 14. Stock. Ich raste hinauf, auf meiner Anzeige sprangen die Stockwerke nur so. 1, 2, 3,.....9, 10, 11, 12...Und dann, geschah es plötzlich. Zwischen dem 12 und dem 14 stock drückte der Junge die Taste, damit der Aufzug stehen blieb. Die Lichter gingen aus, und ich spürte nur noch, wie jemand die türen aufdrückte... Als ich wieder zu mir kam stand ich zwischen dem 12 und dem 14 Stock, aber die Kinder waren weg. Nur das Kaninchen war noch da. Ich überwund mich dazu, ins Erdgeschoß zurück zu fahren und die Sachen zu vergessen, die vorgefallen war. Auch wenn die Sache sich jetzt wahrscheindlich ncith wirklich großartig anhört, für mich war sie das. zwei kleine Kinder, die verschwanden, in einem Stockwerk, das nicht vorhanden war. Es war nichts alltägliches für mich. Vielleicht war es hier, in London ja normal, dass einfach so Kinder verschwanden, aber ich war es nicht gewöhnt. Was weiter geschah, konnte ich leider nie erfahren, denn mein Tag endete damit, dass mir der Strom abgeschalten wurde und ich nie wieder Strom spürte. Was mit den Kindern war wusste ich nicht, was mit mir geschehen war auch nicht. Und am wenigsten wusste ich, wer mich womöglich ersetzte............

Elevator Music

Nur eine kurze Anmerkung, zu diesem kurzen Track:
Dieser Track wurde den ganze Tag in mir gespielt, das war meistens recht beruhigend, aber auch selten sehr störend. Zum Beispiel, wenn gerade zwei Menschen in mir Sex hatten, und dann noch diese Musik dazu kommt, ist es etwas zu viel der "guten Musik."

A Scary Day

Das ist jetzt zwar ein videoaus Brasilien, aber genau so lief das bei mir ab, als die zwei Kinder verschwanden..

..Jedenfalls so ähnlich, weil es war dann ja nicht plötzlich noch jemand da, sondern die Kinder waren einfach weg. Das gefühl dabei war schrecklich....

Where I am

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich nach London verfrachtet, beziehungsweise verkauft wurde. Hier können jetzt alle noch einmal sehen, wo London überhaupt ist, falls man es nicht eh schon wusste.