ART + COM
Studios

ART+COM Art gestaltet "mediale" Skulpturen und Installationen, die auf ihre jeweiligen Orte wirken und ihnen – über ihre Funktion und ihre Architektur hinaus – Identität geben. Diese Kunstwerke nutzen die neuen Medien als Ausdruckmittel und zeichnen sich durch komplexes Verhalten und kodierte Bedeutung aus. Sie entstehen sowohl im Auftrag für den öffentlichen Raum, Ausstellungen oder Sammlungen als auch in eigenem Auftrag.


Mobility – Reflective Kinematronic II, 2010

World Expo Shanghai, China

Es wird das alte Prinzip angewendet Licht mit Spiegeln zu steuern. Dabei werden Hände mit Motoren angetrieben und die Spiegel werden bewegt. Das Licht fällt auf die Spiegel und dadurch ergeben sich anfangs wirre Muster. Das Verhalten, wie sich die Spiegel bewegen ist einprogrammiert und so entsteht schlussendlich das chinesische Schriftzeichen für Bewegung und Handlung. Mobility beeindruckt durch den Kontrast zwischen einerseits der konkreten Körperlichkeit und Uniformität der prothetischen Hände und andererseits der Immaterialität und Ausdruckskraft des bewegten Lichts.

KINETIC RAIN, 2012

Changi Airport, Singapur

608 Tropfen aus mit Kupfer überzogenem Aluminium sind über ein dünnes Stahlseil mit je einem kleinen, computergesteuerten Motor verbunden, der sie auf und ab bewegt, diese bilden in eine 15-minütige Choreografie mit abstrakten bis bildhaften Formen.

Die Installation erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 75m2 und 7,3m Höhe. Je nachdem, ob man die Installation von unten, oben oder den Seiten betrachtet, erschließt sich die Choreografie der Tropfen auf andere Weise.

MANTA RHEI, 2012

Berlin

Manta Rhei ist eine Lichtskulptur wo Licht und Bewegung miteinander wirken.
Es werden LEDs verwendet, die auf Metallplatten befestigt werden und auf Stahlseilen aufgehängt werden. Diese werden durch Motoren angetrieben und es ergibt sich ein großes Spektrum a Bewegungsvarianten, die ausgeführt werden können.
Das Spektrum reicht von harmonischen Choreografien bis hin zu gegenläufigen Licht- und Lamellenbewegungen.

ANAMORPHIC MIRROR, 2011

Deutsche Bank Hauptsitz, Frankfurt am Main

Bei der deutschen Bank in Frankfurt wurde die Installation Anamorphic Mirror angefertigt. Besucher können bei dem öffentlichen Bereich jederzeit die Installation besuchen.

Von weiten sieht man nur eine Reliefartige Spiegelwand worauf blaue Lichter abstrakt auf die Wand scheinen. Wenn man sich jedoch der Installation nähert, verändern sich die Formen und es entsteht das Logo der deutschen Bank.
Von der gegenüberliegenden Wand wird das blaue Licht auf die Spiegelwand gespiegelt.
Dies erlangt man indem man die Spiegelelemente generativ berechnet.

Julia Windisch, Gabriela Vögl, Julia Engelmayer Angelina Rechberger

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