EIN FOTOGRAFENMUSIKVIDEO


die Band & das Lied

BILDERBUCH

Bilderbuch sind eine noch junge Band mit oberösterreichischen Wurzeln, bestehend aus den vier Burschen Maurice Ernst (Gesang, Gitarre), Peter Horazdovsky (Bass), Philipp Scheibl (Schlagzeug) und Michael Krammer (Gitarre). Begonnen haben sie im Alter von 14/15 Jahren, dann wurden zwei damalige Mitglieder von Russkaja auf sie aufmerksam und arbeiteten daraufhin gemeinsam mit ihnen an ihrem ersten Album. 2009 erschien daraufhin Nelken und Schillinge unter dem Indie-Label „Schoenwetter Schallplatten“.

Sie erlangten mehr Bekanntheit und spielten auf nationalen und internationalen Konzerten. Auch ihr weiteres Album Die Pest im Piemont und die zahlreichen Singles wurden von allen Seiten gelobt.

Irgendwo zwischen Punk, Rock und Pop kategorisieren sie sich selbst in das Genre Glam ein.

Am Anfang ihres Banddaseins vertonten sie Märchen (deshalb auch der Bandname), dann meist Alltagsgeschichten. Dazu äußerten sie sich im Interview mit Die Presse so: "Wir sind alle Wohlstandskinder aus Österreich, das gibt autobiografisch wenig her. Wir könnten über die Trennung unserer Eltern singen und ein bisschen Rebellen sein, aber das wäre dann fast schon wieder politisch, was wir nicht unbedingt anstreben."

Doch während sie in den Anfängen immer düstere Themen behandeln so krempelt sich das mit dem Jahr 2013 komplett um, auch durch den Wechsel des Drummers. Sie experimentieren mit Autotune und Hip Hop und eine gewisse Unbeschwertheit macht sich breit, bekommen aber weiterhin positive Kritik.

Zitate:

"Es gibt zu wenig Sex in der deutschsprachigen Musik, ganz grundsätzlich! Für die Sexyness muss man aber arbeiten", sagt Maurice Ernst über die Probleme von deutschsprachiger Rockmusik im Interview mit jetzt.de.

Der Falter über das Album Die Pest im Piemont: "Es existiert in einer kleinen Kunstwelt für sich und überzeugt durch Texte zwischen Parole und Poesie, wie sie manchen Diskursrockern in langen Karrieren nicht vergönnt sind".

Über Nelken & Schillinge vom Musikexpress: "Ein Album zwischen Rocktheater, Drogenrock und Dadaismus".

Quellen:

http://www.laut.de/Bilderbuch

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderbuch_(Band)

https://www.youtube.com/watch?v=tX-vQ6x5eWQ


das Moodboard


die Inspiration


die Idee

Die Hauptdarstellerin in meinem Musikvideo ist ein 19-jähriges Mädchen. Sie verkörpert die Jugend, die, während die Zeit vergeht und ihre Jugend verstreicht, sich immer an einen Ort sehnt zu dem sie sowieso nicht gelangt, nämlich zurück in ihre Kindheit. Sie wirkt wartend und emotionslos. Es soll darstellen, wie wir oft durch das Hängenbleiben an Erinnerungen übersehen, dass wir doch eigentlich im Hier und Jetzt leben sollten. Auch soll durch teilweises Verdecken/Verstecken des Gesichts auf die Frage 'wer ich wirklich bin' eingegangen werden.

Es sollen absurde und verwirrende Elemente eingebaut werden ('hat das alles einen Sinn?'), die auf den Text aber auch allgemein auf die Willkür der Lyrics von Bilderbuch anspielen sollen.

Ein Boot aus farbigem Papier gefaltet soll sich durch das ganze Video ziehen und immer wieder zu entdecken sein. Das Boot steht in dem Fall einerseits für den Titel des Liedes und andererseits auch als Symbol für das 'selbe Boot', auf dem wir doch alle sitzen.


die Gestaltung

Die Bilder sollen fotografisch aufgebaut sein, mit viel Bedacht auf Komposition und Farbigkeit. Wobei das Bild meist symmetrisch und zentriert sein soll. Gefilmt wird mit available light (außer es is mal ganz dringend, dass man mehr Licht braucht).


die Location


die Shotlist


  • Nahaufnahme Boot auf Holzwand
  • Aufnahme bei Funcourt LB, Einführung in die Gegend, Weitwinkel Aufnahme von Platz mit Natascha in der Mitte.
  • Nahaufnahme Natascha Gesicht Zigarette
  • Nahaufnahme Zigarette ausdrücken
  • Seite von Fußballplatz, Gitterstäbe
  • Natascha hinter Gitterstäben
  • Natascha hinten am Boden (von hinter den Stäben und von oben) (reimt sich, hihi)
  • Rad von Seite während sie fahrt
  • geht schräg runter, schräg gefilmt als würde sie gerade gehen (sehr verständlich) (vielleicht auch vor und rückwärts abgespielt?)
  • Nahaufnahme Hände um Stange
  • Natascha hängend an der Stange
  • Natascha auf dem Drehding (von Drehding aus gefilmt)
  • Natascha auf Rutsche
  • weitere verwirrende Posen, mal Kamera im Kreis drehen und so

die Technik

je nachdem, ob man Kameras ausborgen kann entweder mit Nikon D600 oder sonst mit Nikon D90. :-(

18-200mm Zoomobjektiv für Weitwinkelaufnahmen. Für Nahaufnahmen 50mm Fixbrennweite. Bei Nahaufnahme kleine Blende für selektive Schärfe. (Graufilter)

Ninja.

der Drehtag

Drehtag wird der 22. November sein. Wenn wir langsam sind wohl auch noch der 23.

Kalt und wolkig, aber gut für die Stimmung des Bildes.                                         Schlecht für das Model.

Heißt für mich: Decken und Tee mitbringen.


das Model & das Fitting

Meine Natascha. Perfekt dafür geeignet, weil sie einfach ein Typ ist.

Authentisch. Sympathisch. Zynisch. Liebenswert.


der erste Versuch

scheiterte an der Technik. Anscheinend waren die beiden DSLRs mit denen ich drehte doch nicht so kompatibel mit dem Atomos NINJA.

Resultat:

neuer Drehtag: 6. Dezember 2014