Aufstand am Tiananmenplatz

Tiananmenplatz: http://www.meiguoxing.com/TiananmenSquare.html

Ursachen

Im April 1989  demonstrierten hunderttausende pekinger Studenten gegen die Korruption und für mehr Demokratie. Sie stellen sieben Hauptforderungen, die "Sieben-Punkte-Forderung". Sie verlangen einen offenen Dialog mit der Regierung und eine Liveübertragung der Gespräche mit Gorbatschow. Um ihre Ziele zu erreichen nehmen tausende an Hungerstreiks teil.

Sieben-Punkte-Forderung

Die Sieben-Punkte-Forderung wurde am 21. April von pekinger Studenten formuliert und umfasste folgende Forderngen:


  • Eine Neubewertung der Taten von Hu Yaopang und eine Bestätigung seiner entspannten und harmonischen freiheitlich-demokratischen Anschauung..
  • Die Bestrafung der Gewalttäter, welche die Studenten und Leute aus der Menge verprügelt hatten.
  • Die Zulassung privater Zeitungen und die allgemeine Pressefreiheit.
  • Die Offenlegung des Gehalts der Staatsführer.
  • Eine formelle Darlegung die Fehler des Staatsführer, der für den Erziehungssektor zuständig war und eine Strafverfolgung für die Verantwortlichen der Fehler. Sowie eine erhebliche Ausweitung der Ausgaben für das Erziehungswesen und Erhöhung der Gehälter von Professoren und Dozenten.
  • Die Neubewertung der Bewegung gegen den bürgerlichen Liberalismus.
  • Verlässliche und faire Berichterstattungen für das Volk über die Demokratiebewegungen.

Auch wenn diese Forderungen in den Augen jemandes, der in einer Demokratie aufgewachsen ist, sehr grundlegend erscheinen, wären sie für die Kommunistische Partei erhebliche Zugeständnisse zu ihrer bisherigen Politik gleichgekommen. Deshalb wurden sie auch alle von der KP abgelehnt.

Demonstranten auf dem Tiananmenplatz: http://www.linkezeitung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6831:tiananmen-1989-aufstand-in-china&catid=72&Itemid=94

Reaktion der KP

Die Kommunistische Partei versucht anfangs die Demonstranten zu ignorieren oder mit Scheinerfüllungen der Forderungen zu beschwichtigen. Als der Besuch des sowjetischen Regierungschefs ansteht, warnt die Parteiführung die Bevölkerung, nicht zu demonstrieren. Diese Warnung wird jedoch ignoriert.

Am 3. Juni, längst wurden sämtliche Demonstrationen verboten, Peking steht in zwischen unter Kriegsrecht und die Massenmedien berichten nicht mehr, dringt die Armee ins Stadtzentrum vor. Strassenschlachten beginnen. An diesem Tag wurden über 2500 Menschen getötet.

Bezug zu den Wirtschaftsreformen Deng Xiaopings

Nach Maos Tod führte Deng Xiaoping einige Wirtschaftsreformen durch, die wesentlich positive Effekte auf China hatten. Jedoch vergrösserte dies auch den Druck auf die chinesische Bevölkerung, insbesondere die Studenten

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