Deutsch GK Block 22.4.2015

Interpretationsthesen zu Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“
-Bedeutung des Schreibens
Kafka kann beim schreiben seine Lebenserfahrungen und Probleme mit der Familie und Freunden besser verarbeiten, es ist als eine Art, Frust abzulassen. Wenn Kafka nicht schrieb, wurde sein Frust nur um so größer.
-Soziale Beziehungen
Kafka verfasste das Werk „die Verwandlung“ , um seine Probleme bezüglich seiner sozialen Beziehungen (Liebeskummer, Vaterkomplex) in Worte zu fassen und zu verarbeiten .
Die Verwandlung zum Käfer steht hier als Zeichen seines Frustes, er findet im realen Leben keinen Ausweg, um seine Probleme zu bewältigen, und lässt sein fiktives Ich Gregor Samsa in einen Käfer verwandeln.
Den Vaterkomplex baut er auch in die Geschichte ein, der Wurf des Apfels auf Gregor führt zu dessen späteren Tod.
In Gregors Zimmer hängt das Bild einer unbekannten Frau als Zeichen seines Liebeskummers
Auch die Beziehung zu seiner Mutter wird hier zum Ausdruck gebracht: sie sorgt sich um Kafka, versteht ihn aber nicht wirklich, was die fiktive Mutter von Gregor Samsa aufgrund der Verwandlung ebenfalls nicht tut.
-Über die Verwandlung
„Wenn ein Mensch nicht mehr den typischen Verhaltensmustern der Gesellschaft entspricht, wird er von dieser nicht mehr anerkannt und unterstützt und so verstoßen“
Kafka sieht sich selbst als einen Ausgestoßenen und versucht mit der Verwandlung seinen Frust auszudrücke.

Fishbowl-Diskussion
-Gregor ist ein Suchender nach der Liebe (egoistische Gründe der Beziehung in Bezug auf seine Werke)
-Er ist frustriert von seiner Arbeit, kann diese aber wegen seiner Familie nicht aufgeben und weiß nicht, wie er dem entgehen kann.
-Missverständnisse: er versucht, Nähe zu seiner Familie zu suchen, um die Probleme mit ihnen und mit Freunden zu lösen.
-Kafka versucht sich selbst zu finden.

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